führungszeugnis

Führungszeugnis ist nicht gleich Führungszeugnis. Es lassen sich grundsätzlich drei Arten von Führungszeugnissen unterscheiden. Diese unterscheiden sich vor allem in ihrem Zweck. Das private Führungszeugnis beantragt man in der Regel, wenn man es für private Zwecke benötigt. Dies ist beispielsweise auch der Fall, wenn ein Arbeitgeber ein Führungszeugnis von einem verlangt. Zudem kommt es in vielen Fällen auch darauf an, um welche Tätigkeit oder um welchen Job es sich handelt. Man muss zudem wissen, dass dabei auf dem grünen Papier nicht alle Straftaten landen. Ob man ein Führungszeugnis benötigt, wird einem von der Arbeitsstelle mitgeteilt. Ist man sich unsicher, dann kann man natürlich auch nachfragen.

Erweitertes Führungszeugnis

Das erweiterte Führungszeugnis gibt es mittlerweile seit dem 01.05.2010. In einem erweiterten Führungszeugnis werden so ziemlich alle Straftaten eingetragen. Dabei können auch Straftaten, die man in seiner Jugendzeit gemacht hat, dort abgedruckt sein. Besonders aber werden Sexualdelikte und Straftaten, die die persönliche Freiheit eines anderen Menschen angegriffen haben, abgedruckt sein. Ein solches Zeugnis wird in der Regel von Arbeitsstellen gefragt, bei denen man viel Kontakt mit anderen Menschen hat. Besonders wenn man Kontakt zu anderen Kindern hat, wie dies im Kindergarten der Fall ist, wird ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Auch wenn es sich nur um ein Praktikum handelt, ist ein erweitertes Führungszeugnis in der Regel notwendig.

führungszeugnis

Europäische Führungszeugnis

Es handelt sich hierbei um eine besondere Art des Führungszeugnisses. Hier werden die Strafdelikte des Bundeszentralregisters aufgelistet, aber auch die Strafdelikte vom Abstammungsland bzw. vom Land, in dem man vorher gelebt hat. Auch bei diesem Führungszeugnis unterscheidet man wiederum zwischen privatem Führungszeugnis und behördlichen Führungszeugnis. Die Arbeitsstelle, bei der man arbeiten möchte, könnte ein solches Führungszeugnis verlangen, wenn man von einem anderen Land kommt und sichergehen möchte, dass es nicht um einen Straftäter handelt. Aber auch deutschen Behörden könne ein solches Führungszeugnis in vielen Fällen verlangen.

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